Die Welt eilt, und wir eilen mit ihr - Fristenjagd, Planung, Überstunden, eine Flut von Verantwortlichkeiten, Essen unterwegs, ständiger Schlafmangel. Kommt Ihnen das bekannt vor? Mit den Fortschritten in der Technologie hat sich unser Lebenstempo beschleunigt. Aber unser Nervensystem entwickelt sich nicht so schnell.

Unser Gehirn und das gesamte Nervensystem sind noch an die Lebensweise der Höhlenmenschen gewöhnt, die viel mehr Zeit mit "Nichtstun" verbrachten. Unter diesen Bedingungen hatte das vegetative Nervensystem reichlich Zeit, sich auszuruhen, die es brauchte, um die Regenerationsprozesse in unserem Körper in Gang zu setzen.

Der parasympathische Teil des autonomen Nervensystems ist dafür verantwortlich. Er umfasst den Vagusnerv, der unsere Organe innerviert und für die Senkung von Herzfrequenz und Blutdruck, die Verlangsamung der Atmung und die Anregung der Verdauung verantwortlich ist. Auf diese Weise hilft er dem Körper, sich von Stress zu erholen. 

Leider kann der Vagusnerv nicht richtig funktionieren, wenn wir ständig angespannt und überstimuliert sind. Heißt das, dass wir jetzt alle in den Wald ziehen sollten? Nicht unbedingt. Stress ist natürlich und notwendig, aber wenn er über einen längeren Zeitraum anhält, kann er zu unerwünschten gesundheitlichen Auswirkungen führen. Aus diesem Grund lohnt es sich, zu lernen, unser Nervensystem bewusst zu regulieren, um ein Gleichgewicht zwischen Stressphasen (Kampf oder Flucht) und Erholungsphasen (Ruhe und Verdauung) zu wahren.

Ist es einfach? Sowohl ja als auch nein. Leider handelt es sich nicht um "3 einfache Techniken, die den Stress beseitigen". Das heißt aber nicht, dass man nichts tun kann. 

 

Erstens: Prüfen Sie, wie sich Ihr Körper und Ihre Psyche fühlen - das Problem zu erkennen.

Zweitens: Überlegen Sie, was die Ursache für Ihre Beschwerden sein könnte - nach Ursachen suchen. 

Unterstützende Fragen:

  • Bekommen Sie genug Schlaf?
  • Ist Ihnen eine gute Ernährung wichtig?
  • Trinken Sie Wasser?
  • Wissen Sie, wie Sie Ihr Stressniveau regulieren können? Kennen Sie die Quelle von Stress und haben Sie ein Gegenmittel, wenn Sie bereits unter Stress stehen?
  • Treiben Sie regelmäßig Sport?
  • Führen Sie regelmäßige Untersuchungen durch?
  • Tun Sie jeden Tag etwas für sich selbst? Kleine Dinge haben große Macht!

Drittens: kleine Änderungen, Schritt für Schritt

Täglich und regelmäßig - um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu fördern. Große Veränderungen, die ohne Vorbereitung vorgenommen werden, haben kaum eine Überlebenschance. Versuchen Sie die Methode der kleinen Schritte.

Zum Beispiel:
Woche I - Planen Sie eine Stunde pro Woche für sich selbst ein. Und tun Sie, worauf Sie Lust haben. Das kann ein Spaziergang im Wald sein, Yoga oder auf dem Sofa unter einer Decke liegen - etwas, das Ihnen wirklich Spaß macht.
Woche II - Trinken Sie jeden Morgen ein Glas warmes Wasser.
Woche III - Versuchen Sie, zwei Ihrer Lieblingsübungen an ausgewählten Tagen oder jeden Tag durchzuführen.

So können Sie Schritt für Schritt zu den gewünschten Ergebnissen gelangen.

 

Und was hat eine Physiotherapeutin mit Stress zu tun?

Das Stressniveau im Leben eines Patienten ist eines der Schlüsselelemente, die den Fortschritt der Therapie bestimmen.

Wenn ein Patient, der unter ständigem Stress steht, Fast Food isst und vier Stunden am Tag schläft, mit wiederkehrenden Knieschmerzen kommt, gibt es keine magischen Techniken, die die Funktion dauerhaft verbessern. Die Linderung kann nur vorübergehend sein.

Hier kommt die Physiotherapie ins Spiel, die durch entsprechend angewandte Hand- und Atemtechniken den Vagusnerv aktiviert und Spannungen im Nervensystem abbaut, und wir suchen gemeinsam nach kleinen Veränderungen in der Lebensführung, die das Funktionieren des gesamten Körpers weiter optimieren können.

 

Ein einfacher Atemzug für einen schwierigen Moment

Ein kleiner Schritt in Richtung Ausgeglichenheit und Gesundheit kann diese einfache Atemübung sein, wenn Sie sich in einer stressigen Situation befinden oder sich einfach angespannt fühlen:
- Atmen Sie ruhig und tief ein. Spüren Sie, wie sich Ihr Bauch und Ihre Brust heben.
- Halten Sie für einen Moment den Atem an.
- Atmen Sie so langsam wie möglich aus.

Wiederholen Sie dies 3 Mal. Besser?

Das Fazit - oder was man sich von diesem Text merken sollte:

Ihr Nervensystem braucht Gleichgewicht, nicht nur Action.
Stress an sich ist nicht schlimm - das Problem ist seine Chronizität.
Kleine Veränderungen und gute Gewohnheiten haben große Wirkung
Die Atmung ist das einfachste und kostenlose Mittel zur Regulierung von Spannungen.
Physiotherapie kann nicht nur den Bewegungsapparat, sondern auch Ihre innere Ruhe unterstützen.

 

Und wenn Sie das Gefühl haben, dass ständiger Stress Ihr Funktionieren negativ beeinflusst und Sie Unterstützung brauchen, sind Sie herzlich zur Physiotherapie im Zentrum Zug eingeladen. Ich helfe Ihnen gerne, durch Körperarbeit das Gleichgewicht Ihres gesamten Nervensystems wiederherzustellen.

Website-Link: 

https://artoftherapy.ch/pl/holistyczna-fizjoterapia-w-zug/

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Anna Adamska 

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